Borussia Mönchengladbach gewann nach einem 2:0-Sieg über St. Pauli zwei Heimspiele in Folge.
| Fantastischer Freistoß | Dean Mouhtaropoulos/Getty Images |
Da es nur einen einzigen Punkt zwischen den Teams gab, war es eine spannende Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Der einzige Funke in der ersten Halbzeit erwies sich als entscheidend, als Kevin Stöger mit einem wilden Freistoß Borussia Mönchengladbach in Führung brachte. Der talentierte Mittelfeldspieler beendete seine Torflaute in seinem 200. Bundesliga-Einsatz.
Moritz Nicolas und Nikola Vasilj hatten jeweils nur eine einzige Parade, bevor die individuelle Brillanz Letzteren besiegte. Es war ihr drittes Aufeinandertreffen, denn Gladbach beendete im Rückspiel eine sieglose Serie von 15 Spielen, bevor St. Pauli im Pokalduell als Sieger hervorging.
Auch nach dem Wiederanpfiff kämpfen die Mannschaften weiter um klare Chancen. Das änderte sich, als Franck Honorat Gladbachs Vorsprung nach einer Stunde verdoppelte. Der eingewechselte Spieler schoss den Ball nach einem brillanten Zusammenspiel mit dem unermüdlichen Joe Scally ins Tor.
St. Pauli dominierte die zweite Halbzeit, konnte Nicolas aber nicht auf die Probe stellen. Wenn überhaupt, dann bewahrte sie der Pfosten vor weiteren Peinlichkeiten, als Honorat nach einem schnellen Gegenangriff kurz vor seinem Doppelpack stand. Vasilj hatte auch Glück, dass sein elementarer Fehler nicht in der Nachspielzeit von einem anderen Einwechselspieler, Florian Neuhaus, bestraft wurde.
Die drei Mannschaften oberhalb von St. Pauli haben nun die Möglichkeit, den Abstand zu vergrößern, während Wolfsburg unter seinem neuen Trainer Dieter Hecking darauf hofft, wieder in Form zu kommen. Der ehemalige Verein des 61-Jährigen liegt näher am Mittelfeld als im Abstiegskampf, nachdem die Mannschaft von Eugen Polanski in dieser Saison zum ersten Mal zwei Heimspiele in Folge gewonnen hat.
Gladbach trifft nächste Woche im Derby auf Köln, während St. Pauli am letzten Spieltag vor der ersten Länderspielpause des Jahres 2026 Freiburg empfängt.

