Der bayerische Klub steht kurz vor dem Aufstieg in die 3.Liga, muss aber aufgrund finanzieller Schwierigkeiten möglicherweise darauf verzichten.
| Foto: Leonhard Simon/Getty Images. |
Die SpVgg Unterhaching steht offenbar kurz davor, für die kommende Saison 2026/27 freiwillig auf den Aufstieg in die 3. Liga zu verzichten, berichtet Sky Deutschland.
Obwohl der Regionalligist Bayern auf dem Weg zum Aufstieg sei, sprechen laut Präsident Manfred Schwabl mehrere Faktoren gegen den Schritt zurück in den Profifußball.
Eine endgültige Entscheidung bezüglich der Beförderung ist noch nicht gefallen, aber die Richtung ist klar. „Der Trend geht in diese Richtung“, erklärte Präsident Schwabl.
Noch vor wenigen Tagen hatte Unterhaching nach einem Last-Minute-3:2-Erfolg über Bayreuth als Tabellenzweiter der vierten Liga den Aufstieg fest im Visier.
Der Hauptgrund für die aktuellen Überlegungen, auf den Aufstieg zu verzichten und in der Regionalliga Bayern zu bleiben, ist jedoch die schwierige finanzielle Situation des Vereins.
Es ist weniger die geforderte millionenschwere Bürgschaft für die 3.Liga, die Anlass zur Sorge gibt, sondern eher die Tatsache, dass es dem aktuellen Kader schwerfallen wird, in der dritten deutschen Liga zu bestehen.

