In Köln findet am Donnerstag das DFB-Pokal-Frauenfinale zwischen dem Frauen-Bundesligameister Bayern und dem Vizemeister Wolfsburg statt.
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Bayern München und Wolfsburg werden in der nächsten Folge ihrer Rivalität im Frauenfußball um den Titel im DFB-Pokal der Frauen kämpfen. Die Bayern beendeten Wolfsburgs jahrzehntelange Dominanz im Wettbewerb, als sie in der vergangenen Saison zum erst zweiten Mal in ihrer Geschichte den Pokal gewannen.
José Barcala gewann in seiner Debütsaison als Bayern-Trainer die Liga, während sein Team das Halbfinale der Women’s Champions League erreichte. Was Wolfsburg betrifft, besteht die Gefahr, dass sie zum ersten Mal seit dem Gewinn des Triples 2012/13 zwei aufeinanderfolgende Saisons ohne Trophäe beenden müssen.
Einschließlich des Auftaktspiels im Supercup haben die Bayern in dieser Saison Wolfsburg dreimal mit einem Gesamtscore von 11:4 geschlagen. Allerdings siegte Wolfsburg in den beiden bisherigen Pokalfinals zwischen den Vereinen. Jule Brand (OL Lyonnes) und Dominique Janssen (Manchester United), die beide in der diesjährigen Champions League gegen ihren Ex-Klub spielten, erzielten für Wolfsburg im Finale 2023/24 ein Tor zum 2:0-Sieg über den Erzrivalen.
Seit 2010 wird das Finale des DFB-Pokals der Frauen im RheinEnergieStadion ausgetragen. Die Frauenfußballsaison in Deutschland endet am Sonntag mit den gleichzeitig stattfindenden letzten Spieltagen der Frauen-Bundesliga.
Teamnachrichten
Alexandra Popp hofft, diesen Wettbewerb vor ihrem Wechsel im Sommer zu Borussia Dortmund zum unglaublichen 14. Mal zu gewinnen. Der frühere Kapitän der DFB-Auswahl wurde für das Spiel gegen Freiburg in den Kader der Wolfsburger aufgenommen, nachdem er wochenlang verletzungsbedingt ausgefallen war.
Unterdessen muss sich Stephan Lerch mit den anhaltenden Ausfällen von Kessaya Bussy (Knie) und Caitlin Dijkstra (Muskel) auseinandersetzen.
Der Titelverteidiger wird über den kompletten Kader verfügen, abzüglich der Langzeitabwesenden Sarah Zadrazil, Lina Oberdorf und Jovana Damnjanovic. Die 32-jährige Franziska Wildfeuer wird ihr erstes Pokalfinale leiten, während in entscheidenden Momenten ein VAR vor Ort ist, der bei der Leitung hilft.
Voraussichtliche Aufstellungen
Bayern: Mahmutovic; Gwinn, Viggosdottir ©, Eriksson, Kett; Amani, Stanway; Dallmann, Tanikawa, Bühl; Schwerer
Wolfsburg: Johannes; Linder, Kleinherne, Küver, Levels; Kielland, Minge ©; Huth, Peddemors, Endemann; Beerensteyn

