Die deutsche Legende Lothar Matthäus hat seine Gedanken zum Eröffnungsspiel der Nationalelf bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geäußert und die Mannschaft von Julian Nagelsmann nach dem souveränen Sieg über Curaçao mit Lob überschüttet.
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In seiner Kolumne für Sky Sport Deutschland äußerte Matthäus seine Freude über den 7:1-Sieg Deutschlands am Sonntag, bei dem sechs verschiedene Spieler mit einer beeindruckenden Offensivleistung in die Torschützenliste eingingen.
„Deutschland hat gegen Curaçao eine souveräne Leistung gezeigt. Es war ein fantastischer Start in die Weltmeisterschaft“, schrieb Matthäus.
„Es gab so viel Positives mitzunehmen: die Freude, mit der die Mannschaft kombiniert und Chancen kreiert hat, die sieben Tore und die Begeisterung auf dem Platz, die die Mannschaft auch uns Zuschauern in Deutschland vermittelt hat.“
Der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Bayern München war auch bereit, über die wenigen Schönheitsfehler einer ansonsten so dominanten Leistung hinwegzusehen.
„Was das Gegentor und ein paar kleinere Fehler angeht, da können wir dieses Mal die Augen davor verschließen.“
Matthäus lobte mehrere Spieler und lobte die Leistungen von Kai Havertz, Felix Nmecha, Jamal Musiala, Nathaniel Brown und Deniz Undav, während er auch Nico Schlotterbeck würdigte, nachdem der Verteidiger sein erstes WM-Tor geschossen hatte.
Trotz des überzeugenden Ergebnisses glaubt Matthäus jedoch, dass Deutschland im Verlauf des Turniers noch Verbesserungspotenzial hat.
„Erwartet wurde ein 7:1-Sieg, aber man muss trotzdem rausgehen und ihn erreichen. Wir können stolz auf diese Mannschaft sein, wenn sie weiterhin so spielt, aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen. Die Fehler, die Curaçao gemacht hat, werden unsere kommenden Gegner nicht in der gleichen Häufigkeit wiederholen.“
Deutschland wird seine Aufmerksamkeit nun im zweiten Gruppenphasenspiel auf eine viel härtere Prüfung gegen die Elfenbeinküste richten. Matthäus wies schnell auf den Qualitätsunterschied zwischen den beiden Gegnern hin und hob insbesondere einen Spieler hervor, der der Nagelsmann-Mannschaft Probleme bereiten könnte.
„Die Elfenbeinküste ist ein anderer Gegner als Curaçao. Yan Diomande spielte beim 1:0-Sieg gegen Ecuador auf dem rechten Flügel, kann aber auch auf der linken Seite agieren. Dort hätte er einen Tempovorteil gegenüber Joshua Kimmich, den er gegen Nathaniel Brown nicht hätte.“

