Crystal Palace gewann die Europa Conference League mit einem knappen Sieg über Rayo Vallecano in Leipzig.
Crystal Palace gewann im letzten Spiel von Oliver Glasner als Trainer des Klubs aus dem Süden Londons seinen dritten großen Pokal. Jean-Philippe Mateta erzielte das einzige Tor des Europa-Conference-League-Finales in Leipzig gegen Rayo Vallecano.
Zum zweiten Mal in Folge besiegte ein Premier-League-Team seinen LaLiga-Gegner im Finale des Wettbewerbs. Arsenal hat die Chance, das Triple für englische Klubs zu holen, wenn sie am Samstag im Champions-League-Finale gegen PSG antreten. Aston Villa triumphierte letzte Woche im Europa-League-Finale gegen den SC Freiburg.
Mateta erzielte in 67 Spielen 24 Bundesligatore für Mainz, bevor er 2021 zu Crystal Palace wechselte. Der Stürmer, der es in den Kader Frankreichs für die Weltmeisterschaft schaffte, hätte Palace im Januar beinahe verlassen, blieb aber im Verein, nachdem er die medizinischen Tests beim AC Mailand nicht bestanden hatte.
Unterdessen gewann Glasner in seinem letzten Spiel mit Crystal Palace seinen zweiten Europapokal. Der Österreicher, der zuvor auch in Wolfsburg trainierte, führte Eintracht Frankfurt 2022 wieder in die Europa League. Auf dem Weg zum Podium, um die Medaille entgegenzunehmen, wiederholte Glasner den berühmten Ausrutscher von vor vier Jahren. Nach dem Gewinn der ersten drei Trophäen für Palace könnte die Bundesliga erneut das Ziel von Glasner sein.
Zum Kader von Palace gehören vier weitere Spieler mit Bundesliga-Vergangenheit – Chris Richards (Bayern & Hoffenheim), Maxence Lacroix (Wolfsburg), Daichi Kamada (Frankfurt) und Borna Sosa (Stuttgart). Austragungsort des Finales war die RedBull Arena von RB Leipzig, da es bereits vor dem Anpfiff Gerüchte über Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fangruppen gab. Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit aufgrund eines medizinischen Notfalls in der Abteilung von Vallecano kurzzeitig unterbrochen.

