| Selim Sudheimer/Getty Images |
Hoffenheim gewann das Rückspiel mit 4:1, doch der HSV präsentierte sich hier im frühen Wechsel sehr gut. Allerdings gerieten sie mit der ersten echten Hoffenheim-Chance des Spiels mit einem Tor in Rückstand.
Felix Asllani, der im November als Einwechselspieler das vierte Tor erzielte, eröffnete hier mit einem brillanten Abschluss nach einem Schuss von Vladimir Coufal den ersten Treffer. Der gefragte Angreifer hat in seiner Debütsaison in der Bundesliga nun zweistellige Zahlen erzielt.
Die Gastgeber suchten weiterhin nach klaren Chancen, da sie im Vergleich zu den meisten Spielen der letzten Monate eine deutlich bessere Leistung zeigten. Sie fanden zwar den Weg zurück ins Spiel, hatten aber Pech mit der Aufforderung von Robert Schröder, Oliver Baumann im Spiel zu halten.
Hoffenheims Torwart stoppte Robert Glatzel mit einem Foul als letzter Mann deutlich, doch der Schiedsrichter entschied sich gegen eine Doppelstrafe. Glatzel verwandelte den daraus resultierenden Strafstoß und erzielte damit endlich in zwei aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen ein Tor.
Entscheidend war jedoch, dass Hoffenheim immer noch mit elf Mann spielte, als Tim Lemperle auch die Ehre vollendete, sowohl zu Hause als auch auswärts gegen den HSV zu punkten. Kurz vor der Pause erzielte der 24-Jährige aus kurzer Distanz seinen achten Saisontreffer.
Im Gegensatz dazu schaffte es die Truppe von Christian Ilzer, das Spiel nach einigen Chancen auf beiden Seiten in den ersten fünf Minuten ereignislos zu gestalten. Bakery Jatta scheiterte mit seinem freien Kopfball am Tor, was eine der seltenen Chancen für die Mannschaft von Merlin Polzin darstellte.
Hoffenheim überholte Stuttgart, bevor die Mannschaft von Sebastian Hoeneß morgen gegen Werder Bremen spielt. Der HSV hat mit der Niederlage von St. Pauli in Heidenheim Glück, denn trotz eines von zehn Siegen liegt er immer noch fünf Punkte vor dem Abstiegsplatz.

