Die Tore von Harry Kane und Luis Díaz machten den Unterschied in einem hart umkämpften Halbfinale zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen in der BayArena aus.
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Bayern Münchens Streben nach einem nationalen Double bleibt bestehen, nachdem sie heute Abend im DFB-Pokal-Halbfinale Bayer Leverkusen mit 2:0 besiegt haben. Die Mannschaft von Vincent Kompany reist nach Berlin und bestreitet zum ersten Mal seit 2020 das Finale um Deutschlands juwelenbesetzten Pokal.
Die Bayern brachten ihre Gastgeber vom ersten Pfiff an in Führung, Dayot Upamecano köpfte über die Latte, bevor Luis Díaz Mark Flekken zu einer klugen Parade zwang. Leverkusen hatte große Mühe, aus der eigenen Hälfte herauszukommen, da die roten Wellen undurchdringlich blieben.
Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Widerstand zusammenbrach und die Bayern nach 22 Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Die perfekt gewichtete Flanke von Jamal Musiala von rechts wurde vom raumbewussten Díaz verwertet. Harry Kane lag unmarkiert da, um ihn in die Decke des Netzes zu schicken.
Alle drei, Michael Olise, Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović, testeten Flekken danach mit eher zahmen Schüssen. Leverkusen hatte Mühe, im letzten Drittel etwas zu erreichen, sodass Kasper Hjulmand Lucas Vasquez ersetzen musste, der mit dem Tempo von Ernest Poku am Tor vorbeikam.
Nach einer tollen Abwehrleistung von Robert Andrich, der die Bayern beim Wiederanpfiff parieren konnte, feuerte Leverkusen schließlich seinen ersten Schuss des Abends ab. Nathan Tella stellte Manuel Neuer auf die Probe, der es mit aller Kraft schaffte, den Ball am Pfosten vorbei abzulenken. Es dauerte nicht lange, bis die Bayern wieder die Kontrolle erlangten.
Wieder einmal musste der Torhüter der Rheinländer zweimal kurz hintereinander agieren – zunächst gegen Josip Stanišić und dann gegen Harry Kane mit einer hervorragenden Parade. 20 Minuten vor Schluss hätte Tella einen schnellen Gegenangriff beinahe abgewehrt, aber sein abgefälschter Schuss störte Neuer nicht.
Die Gastgeber zeigten gegen Ende mehr Mut, als Jarell Quansahs Flanke vom ruhigen Patrik Schick am Tor vorbeiköpfte. Da beide Mannschaften frische Spieler brauchten, wechselten sie mit Alphonso Davies und Leon Goretzka für die Bayern, während Leverkusen auf Montrell Culbreath zurückgriff.
Hjulmands Mannschaft, die vor allem vom talentierten Ibrahim Maza inspiriert war, warf den Bayern in der dreiminütigen Nachspielzeit den Garaus. Die Bayern sicherten sich jedoch ihren Platz im Berliner Finale, als Goretzka Diaz in der Pause zum 2:0 in Führung brachte, und warten nun auf die Sieger aus Stuttgart und Freiburg.

