Robert Andrich gab nach der 0:2-Niederlage von Bayer Leverkusen gegen Arsenal eine ehrliche Einschätzung ab und räumte ein, dass seine Mannschaft gegen einen gelasseneren und gelasseneren Gegner letztlich nicht überzeugen konnte.
| Andrich und Tapsoba vor dem Anpfiff gegen Arsenal. | Foto: Warren Little / Getty Images. |
Robert Andrich scheute sich nach der 0:2-Niederlage von Bayer Leverkusen gegen Arsenal nicht vor einer offenen Analyse und räumte ein, dass seine Mannschaft an diesem Abend die zweitbeste Mannschaft war.
Der Mittelfeldspieler wies schon früh auf Defensivprobleme hin, insbesondere bei Standardsituationen. „Was gefehlt hat, ist, dass wir in der ersten Halbzeit zu viele unnötige Ecken zugelassen haben. Generell haben wir viele gute Chancen vergeben“, sagte er.
Die Aufgabe der Leverkusener wurde noch schwieriger, nachdem sie zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Gegentor kassierten. „Wir haben nach der Pause früh ein 0:2 kassiert, und von da an war es sehr schwer.“
Andrich lobte die allgemeine Qualität und das Spielmanagement von Arsenal. „Am Ende gewann die intelligentere und bessere Mannschaft dieses Spiel„, gab er zu. „Arsenal fühlte sich in jeder Phase des Spiels wohl.“
Trotz taktischer Änderungen, um spät nach vorne zu kommen, gelang Leverkusen kein Durchbruch. „Wir haben mehr Angriffe vorgenommen und es am Ende noch einmal versucht, aber Arsenal hat gut verteidigt. Leider haben wir es heute verdient, auszugehen.”
Als Schlüsselfaktor nannte er auch Probleme im letzten Drittel. „Unsere Flanken waren nicht präzise genug und wir haben nicht früh genug geschossen. Am Ende waren mehrere Dinge entscheidend.“

