Borussia Dortmund besiegte den VfB Stuttgart durch Tore von Karim Adeyemi und Julian Brandt in der Nachspielzeit.
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Borussia Dortmund hat es zu spät geschafft, dem VfB Stuttgart alle drei Punkte abzunehmen. In einem hitzigen Finale, das mit einem Streit zwischen Niko Kovac und Sebastian Hoeneß sowie Fan-Unruhen einherging, kopierten die Schwarzgelben den Trick des FC Bayern.
Ähnlich wie bei den vorherigen Spielen zwischen den Mannschaften setzte Stuttgart die Gäste in den ersten 20 Minuten enorm unter Druck. Gregor Kobel hatte jedoch kaum Probleme mit den routinierten Paraden von Chris Führich und Geburtstagskind Angelo Stiller.
Anschließend schoss Führich einen Freistoß von der Strafraumgrenze am Tor vorbei. Auch der energische Flügelstürmer konnte den Schweizer Torhüter nicht auf die Probe stellen, als er kurz vor der Pause einen kraftvollen Halbvolleyschuss am Tor verfehlte.
Carney Chukwuemeka hatte bei seinem Debüt für Österreich gerade erst ein Tor erzielt und hatte in der Nachspielzeit mit einem schwachen Schuss Dortmunds einzige Halbzeitchance. Die Mannschaft von Niko Kovac startete positiv in die zweite Halbzeit, doch die Gastgeber erlangten schnell wieder die Kontrolle.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff musste Kobel auf der Hut sein, um Lorenz Assignon zu parieren. Allerdings fehlte ihnen noch der letzte Pass in der Dortmunder Hälfte. Kobel hatte eine ruhige Halbzeit, obwohl Stuttgart erneut in der gegnerischen Hälfte lagerte.
Die Bayern kamen mit zwei Treffern in der Nachspielzeit heute in Freiburg nach einem Rückstand von zwei Toren noch zum Sieg, und Dortmund wiederholte dieses Kunststück mit drei Ersatzspielern, die sich abwechselten. Fabio Silva hatte großen Anteil an den tollen Platzierungen von Karim Adeyemi und Julian Brandt.
Dortmund behielt den Vorsprung von neun Punkten auf die Bayern, während die Mannschaft von Sebastian Hoeneß auf den vierten Platz zurückfiel und nun RB Leipzig mit einer besseren Tordifferenz vor sich hatte.
Nächste Woche trifft Stuttgart auf den HSV, bevor es zu einem weiteren hochkarätigen Heimspiel gegen den designierten Meister FC Bayern kommt. Dortmund trifft in zwei aufeinanderfolgenden Spielen auf die beiden Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen und TSG Hoffenheim.

