Viele deutsche Spieler haben es verpasst, als Julian Nagelsmann am 19. März seinen 26-köpfigen Kader für die Länderspiele gegen Ghana und die Schweiz zusammenstellte. Bulinews wirft einen Blick darauf, wer es hätte schaffen können.
| (Foto von Pau Barrena/Getty Images) |
Said El Mala – 1. FC Köln
Said El Mala war eines der größten jungen deutschen Talente, die in dieser Saison die Bundesliga verlassen haben.
Mit 10 Toren und vier Assists in der Bundesliga war er bereits im Alter von nur 19 Jahren Kölns herausragender Spieler.
Der einzige Deutsche, der in dieser Saison in der Bundesliga mehr Tore geschossen hat als er, ist der deutsche Stürmer Deniz Undav.
Damit ist das Interesse von Vereinen wie Chelsea und Chelsea gestiegen Brightonwobei letzterer der beiden mehrere Angebote für den Kölner Star abgelehnt hatte.
Bei den Herbst-Länderspielen im letzten Jahr wurde Said El Mala vor seiner Berufung nominiert von Julian Nagelsmann zurück in die U21 geschickt.
Diesmal hat der auffällige Flügelspieler, der in dieser Saison zu den schnellsten Spielern der Bundesliga gehört, ein stärkeres Argument für sich präsentiert: Er stand in fünf der letzten sieben Spiele für Köln in der Startelf und musste sich zwischenzeitlich einer Verletzung erholen.
Diese aktuelle Form und die jüngste Startserie der Billy Goats haben ihn nicht nur zu einem Super-Auswechselspieler gemacht, sondern auch zu einem Spieler, der volle 90 Minuten spielen kann.
Maximilian Beier – Borussia Dortmund
Maximilian Beier hat seit Dezember letzten Jahres für den BVB eine unglaubliche Form gezeigt.
Er hat seit dem 15. Spieltag zehn Tore erzielt und ist allein aufgrund seiner Form einer der heißesten Stürmer der Bundesliga.
Beier war in den letzten Jahren in den meisten deutschen Mannschaften vertreten und sicherte sich insbesondere einen Kaderplatz für die EM 2024 in seinem Heimatland.
Sein langsamer Start in diese Saison könnte jedoch dazu geführt haben, dass seine Position in der deutschen Mannschaft und sein Einsatz nicht nur aufgrund der Aktualitätsvoreingenommenheit ausgewählt wurden.
Karim Adeyemi – Borussia Dortmund
Für Karim Adeyemi ist klar, dass die jüngsten fehlenden Starts dazu geführt haben, dass er im März nicht in den endgültigen Kader von Julian Nagelsmann aufgenommen wurde.
Da er im Februar ein Spiel gegen Wolfsburg verpasste, absolvierte er auch nur kurze Cameo-Auftritte gegen Köln und spielte jeweils 20 Minuten gegen Atalanta in der Champions League.
Gegen Augsburg punktete der Deutsche jedoch in einem Spiel, in dem er in der Startelf stand, und erzielte die vollen 90 Punkte.
Allerdings wurde er im ersten Spiel danach vom Platz gestellt die Kaderbekanntgabe zur Halbzeit, nachdem er in der ersten Halbzeit eine gelbe Karte erhalten hatte.
Maximilian Mittelstädt – VfB Stuttgart
Maximilian Mittelstädt war noch vor zwei Jahren bei der EM 2024 Deutschlands linker Startspieler, bis David Raum in der K.-o.-Runde für ein Spiel eingewechselt wurde.
Seitdem wurde der Leipziger Nationalspieler oft dem Stuttgarter Außenverteidiger vorgezogen, so auch beim Spiel im November gegen die Slowakei, wo Raum beim 6:0-Sieg in der Startelf stand.
Allerdings hat Stuttgart weitgehend die Form zurückerobert, die ihm 2024 den zweiten Platz in der Bundesliga bescherte, und liegt nun wieder auf einem Champions-League-Platz.
Der Schlüssel dazu war die Nummer 7 in Mittelstädt, die in dieser Saison 25 Mal gespielt hat.
Yann Aurel Bisseck – Inter Mailand
Yann Bisseck kam bislang nur einmal für Deutschland zum Einsatz, obwohl er im Ausland zu den größten Defensivtalenten des Landes zählt.
Man kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass die Niederlage seiner Mannschaft in der Champions League gegen Bodo/Glimt mit einer 2:5-Niederlage Julian Nagelsmann möglicherweise schwer im Kopf hat.
Der Deutsche war Teil einer Abwehr, die zu Hause zwei Gegentore kassierte und damit die Italiener aus Europa katapultierte.
Trotzdem hat Inter die Serie A gut überstanden und liegt derzeit mit nur 24 Gegentoren auf dem ersten Platz.
Der Deutsche hat 19 Mal in der Serie A für die italienischen Giganten gespielt, war für Julian Nagelsmann aber möglicherweise ein zu großes Risiko.
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