Jens Stage wurde vom 10-köpfigen Bulinews-Autorenteam zum Werder Bremen-Spieler der Saison 2025–26 nominiert und erhielt insgesamt 6 Stimmen.
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Die Saison 2025/26 von Werder Bremen erwies sich trotz eines äußerst positiven Starts als turbulent. Das Leben unter dem neuen Cheftrainer Horst Steffen, der während seiner Zeit beim SV Elversberg überzeugte, hatte vor Anfang November einen glänzenden Start mit vier Siegen und Unentschieden. Von da an begann der Niedergang, als Bremen eine Siegesserie von 13 Spielen hinlegte, die die Herrschaft des 57-Jährigen beendete, bevor Daniel Thioune einwechselte und den Abstieg verhinderte.
Eine Quelle der Konstanz war jedoch im gesamten Park allgegenwärtig. Dieser Mann war Jens Stage, der eine weitere bemerkenswerte Kampagne in Grün und Weiß ablieferte. Der Mittelfeldspieler war unermüdlich damit beschäftigt, ob er im Ballbesitz war oder ob er die gegnerischen Angreifer bedrängte. Man könnte leicht denken, dass er zu zweit auf dem Platz wäre, wenn man bedenkt, wie hochmotiviert er ist.
Wie bereits in der Saison 2024–25 zuvor erzielte Stage zum zweiten Mal in Folge zweistellige Tore. In Verbindung mit seiner athletischen Statur hat der 29-Jährige die Fähigkeit perfektioniert, spät in den Strafraum zu kommen, um das Netz zu treffen. Mit zehn Toren Bremens bester Torschütze zu werden, ist keine leichte Aufgabe, die Fans werden jedoch gespannt darauf sein, ob die TSG Hoffenheim ihren Starspieler abwerben kann.
HERVORRAGENDE LEISTUNG:
Da Werder Bremen dringend Punkte braucht, um nicht in den Abstiegskampf zu geraten, war die Begegnung mit dem Erzrivalen HSV am 30. Spieltag die perfekte Plattform für Stage, um zu liefern. Der Däne kam in der 37. Minute nach einer Flanke von Suguwara zum Einsatz und köpfte die Gastgeber in Führung. Noch vor der Pause war der Ausgleich wiederhergestellt, als Robert Glatzel für die Gäste traf.
Nachdem sie bereits zu Beginn der Saison von ihren Stadtgegnern besiegt worden waren, war Rache angesagt. Stage, der oben im Strafraum zu viel Platz hatte, wurde von Puertas bedient, bevor er seinen Schuss an der Unterseite der Latte abschloss. Das Spiel endete spät, als der HSV seine Vorsicht über Bord warf. Puertas würde den dritten Treffer besiegeln, aber der Nachmittag gehörte letztlich dem Zwei-Tore-Helden Stage mit einem 3:1-Sieg.
EHRLICHE ERWÄHNUNGEN:
Pech gehabt, diese Auszeichnung zu verpassen, war Mio Backhaus, der für Bremen eine gute Saison zwischen den Pfosten ablieferte. Der 22-jährige Torhüter erhielt von unseren Autoren drei Stimmen für seine 102 Paraden, seine Parade-Erfolgsquote von 65 % und seine fünf Gegentreffer in 32 Spielen. Die einzige weitere Person, die sich für eine Nominierung qualifizierte, war Yukinari Suguwara, der in Abwesenheit des Langzeitverletzten Mitchell Weiser gut einsprang und sechs Assists lieferte.

